orchestra

Das Polychrome Orchestra wurde 2009 im Rahmen der Uraufführung „Genschelsongs“ des schwedischen Komponisten Henrik Ajax von Pegelia Gold gegründet und führte unter anderem Werke von Oxana Omelchuk, Henrik Ajax, Sebastian Dumetrescu und Gustav Mahler auf. Die Musiker bewegen sich im Grenzbereich zwischen klassischer und Neuer Musik, Jazz und Pop/Rock. Avancierte Spieltechniken und die Liebe zum Experiment ermöglichen es zeitgenössische Klangvorstellungen in einen populären Kontext einzubinden und so eine erstaunliche Klangtiefe zu schaffen.
Das aktuelle Programm umfasst Lieder der Sängerin und Komponistin Pegelia Gold und wird im Februar 2018 auf dem Album „Echospheres“ beim Label Unit Records erscheinen.

Pegelia Gold - Stimme/Komposition | Elisabeth Coudoux - Cello | Marija Kandic - Akkordeon | Leonhard Huhn - Bassklarinette, Klarinette, Saxophon | Constantin Herzog - Bass | Fabian Höhnes - Schlagzeug, Percussion | Daniel Prätzlich - Percussion, Schlagzeug

Gäste: Henrik Ajax - Komposition | Alexander Wienand - Fender Rhodes, Klavier | Fabian Jung - Schlagwerk | Dierk Peters - Vibraphon | Tobias Schirmer - Marimba | Dirk Rumig - Flöte | Juliane Mack - Flöte 




Pegelia Gold 

geboren in Jena, tritt als Solistin, Interpretin Neuer Musik und von Bearbeitungen barocker Musik, Komponistin zwischen Avantgarde & Pop, sowie für Film und Hörspiel in Erscheinung. Vor ihrer Bühnenkarriere lebte Gold einige Jahre als Strassenmusikerin & Bildhauerin und bereiste per Anhalter etliche europäische Länder. 2004-2009 Musikstudium an der HfM Würzburg bei Reinette van Zijtveld, Tine Schneider und Hilde Frauendorfer. Ihr Debüt Album „Zeichenschleier“ erschien 2010 bei AO/NRW Records. 2013 folgte „Polaris“ beim Label Unit Records. Rundfunkproduktionen mit Art Zentral, sowie Peter Fuldas Songzyklus "I am with you". Sie konzipierte Musik für den Film „Vier Frauen“ von Kanwal Sethi und Musik für das Hörbuch „Märchen“ mit Juliane Köhler. www.pegeliagold.com



 Marija Kandić 

geboren in Serbien, absolvierte Musikstudium in Weimar und Würzburg bei Prof. Ivan Koval und Prof. Stefan Hussong mit Diplomen und Meisterklassen-Diplom. Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte sie in Deutschland, Italien, Finnland, Kanada, Rumänien, Slowenien, Serbien etc. Sie widmet sich der (Ur-)Aufführung zeitgenössischer Musik und wirkt in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen mit, u.a. Akkordeonduo Sjöblom-Kandić. Als Solistin spielt sie auch multimediale Konzerte für Akkordeon+Elektronik+Video. Gastverpflichtungen in Orchestern: Staatskapelle Weimar, Semperoper Dresden, Musikalische Komödie Leipzig, Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt, Neue Philharmonie Frankfurt. Als Musikerin und Darstellerin wirkte sie in Film- und (Tanz-)Theaterproduktionen mit, u.a. Spielfilm "Luft" (2017) von Anatol Schuster. Marija Kandić ist auch im Bereich Jazz/Improvisation/Pop-Avantgarde tätig, u.a. CD-Produktionen mit Pegelia Gold - „Polaris“ (2013) und „Echospheres“ 


Elisabeth Coudoux

2003-2008 Violoncello Studium in Dresden (klassisch). 2008 bis 2012 studierte Elisabeth aufbauend an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln Jazz-Cello bei Frank Gratkowski und Dieter Manderscheid. Ihre Konzerttätigkeit im Bereich freie Improvisation, Neue Musik und Jazz führte sie mit unterschiedlichsten Projekten durch viele europäische Städte, New York, Kenia und in die Mongolei. Stipendiatin der OMI Residenz state New York 2014 und des Frauenkulturbüros NRW 2016. Engagements in folgenden Projekten: Zeitkratzer, Beat The Odds, Polychrome Orchestra, S. Fields Feartet, Peuker8, Urbanic Cycles, Electrified Islands, sowie in eigenen Projekten aktiv, (FrauFranke50kHz, The Octopus - Celloquartett,  Emißatett, phase::vier, Kollektiv IMPAKT). Sie war bereits an mehreren CD Produktionen beteiligt ( z.B. Kintsugi, Haydn, Mostly Stick)– eigene CD-Veröffentlichungen: Emißatett – qui-pro-quo-dis (Schraum 19, release: spring 2015), Balkongeflüster – phase::vier (Klaeng Records 2016), Subzo[o]ne – The Octopus (Leo Records 2016), Some Poems – Cello Solo CD (Leo Records 2016), Kedatha Duo CD Robert Landfermann&Elisabeth Coudoux (Klaeng Records 2017) www.elisabethcoudoux.com



Constantin Herzog

Klassisches Kontrabassstudium bei Detmar Kurig an der HfMT Köln, Jazz-Kontrabassstudium an den Musikhochschulen Würzburg und Köln bei Rudi Engel und Dieter Manderscheid. Auftritte mit Kontrabass, E-Bass und Violone in den Bereichen Neue Musik, Improvisierte Musik/Jazz, u.a. mit Blutiger Jupiter, Peglia Gold, Bassmasse, Ensemble musikfabrik, Ensemble tra i tempi, Ensemble Garage, Ensemble electronic ID, GroBA, Köln Consort.



Leonhard Huhn

Leonhard Huhn (*1986, Berlin) begann in der lokalen Jazzszene Berlins bis er 2006 nach Köln zog. Studium bei Frank Gratkowski an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bis 2011 und arbeitet seitdem als Musiker und Performer in zeitgenössischen Kontexten. 2015 wurde er mit dem Horst-und-Gretl-Will Stipendium der Stadt Köln ausgezeichnet. Sein Spiel ist vorwiegend vom Cool Jazz, barocker, zeitgenössischer, klassischer und elektronischer Musik inspiriert, sowie von Eindrücken die er während Aufenthalten in Kirgistan, Uzbekistan, Türkei, Indien und Serbien sammelte. Huhn war  u.a. an Veröffentlichungen mit Sebastian Gramss, Niels Klein, Joscha Oetz, Hayden Chisholm beteiligt und gewann mit seinem Trio DIE FICHTEN den Tremplin Jazz Avignon Grand Prix 2014. Er konzertiert europaweit und spielt mit Bands wie C.A.R., COLONEL PETROVs GOOD JUDGEMENT, SCHMIDS HUHN, TRIO GRUNDSTEIN. Gemeinsam mit dem 15-köpfigen Kollektiv IMPAKT organisiert er Konzerte in Köln. 


Daniel Prätzlich 

geboren in Saarbrücken, ist als Schlagzeuger und Komponist international in den Bereichen zeitgenössischer Jazz, Neue Musik, Improvisierte Musik, Performance, Musik für Theater tätig. Arbeitet mit den Bands Mop de Kop, KAVKA, InZeit Ensemble, HUM, Theatermusik: als Musiker, Komponist und musikalischer Leiter (Mainfranken Theater Würzburg, Saarländisches Staatstheater Interdisziplinäres Projekt (Musik, Performance) mit dem Ensemble Zammled feat. Liping Ting (GER/TW/FRA)

Langjähriges Duo Mop de Kop mit dem Pianisten Oliver Maas(GER/BE) und filmische Zusammenarbeit (prämiert beim Video Festival Octobre Rouge(LUX) mit dem Künstler Mert Akbal (TURK/GER). Quartett HUM(GER/FIN) CD "GrünGrauBraun"(gliggrecords), Duo mit dem Saxophonisten Alexander Beierbach, Quatre Marteaux(Muller/Brochier/Osswald/Prätzlich)


Fabian Hönes 

*1983 in Stuttgart, studierte bis 2011 an der Hochschule für Musik Würzburg bei Bill Elgart und am internationalen Prince Claus Conservatory in Groningen (NL) bei Steve Altenberg, Ralph Peterson und Gene Jackson. Konzerttourneen und Theaterproduktionen führten ihn sowohl durch ganz Deutschland, als auch nach Polen, Luxemburg, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Russland, in die Schweiz und die Niederlande. Seit 2012 lebt und arbeitet er als Musiker und Schlagzeuglehrer in Leipzig.